Werbemarktanalyse Fenster und Türen 2025

Geben wir zu viel oder zu wenig für Werbung gemessen an unseren Wettbewerbern aus? Entwickeln sich unsere Werbeausgaben mit oder gegen den Markttrend?
Die Studie gibt Einblick in Trends, Benchmarks und Strategien der werbungtreibenden Anbietern von Fenstern und Türen in Deutschland. Ergänzend zur zeitlichen Verteilung der Werbeaktivitäten nach Mediengattungen bietet die Studie eine statistische Analyse der Kommunikationsstrategien basierend auf Jahreszeiten und Mediennutzung sowie Entwicklungen in vier verschiedenen Produktkategorien und drei Anbietergruppen. Für die zehn führenden Marken werden Budgetallokationen visualisiert. Datenbasis ist die Werbedatenbank des Werbemonitorers AdVision digital, Hamburg.
116 Seiten, 2.200 Euro zzgl. MwSt.
zum → Studiensteckbrief mit Beispielcharts, Bestellformular, Infografik, Inhaltsverzeichnis, Methodik
Nutzwert der Studie:
- welche der 300 Marken sind die werbeintensivsten und -dynamischsten?
- welche Werbetrends sind in der Branche zu beobachten?
- über welche Medien kommuniziert die Branche, welches Werbemedium hat im Zeitvergleich an Bedeutung gewonnen?
- wie verteilen die Top-Marken ihre Spendings innerhalb von 60 Monaten?
- welchen Werbedruck entfalten die Top-Marken, in welchen Mediengattungen werben sie?
- welche Werbemotive sind in den Mediengattungen wichtig, wie viele verschiedene Motive setzen die Top-Marken ein?
- wie positionieren sich die Top-Marken saisonal und im Mediensplit?
Studiendesign:
- Werbespendings in den Mediengattungen Internet, Out-of-Home, Radio, TV, Zeitschriften, Zeitungen
- typische Motivbeispiele
- Analysezeitraum: Oktober 2024 bis einschließlich September 2025 und zum Vergleich die vier vorangegangenen Jahre
- Region: Deutschland
- Berechnungen: Rankings, Ausgabenentwicklung absolut und relativ, statistische Korrespondenzanalyse
Studie in Zahlen:
- Werbeausgaben von 300 Marken im 5-Jahres-Vergleich
- Datenbasis: tagesaktuelle Erfassung sämtlicher Werbeaktivitäten durch AdVision digital in 102 Tageszeitungen, 1.195 Publikumszeitschriften, 606 Fachzeitschriften, 82 Radio- und 71 Fernsehsendern sowie 2.900 reichweitenstarken Internetseiten
- Werbespendings für 4 Produktmärkte und 3 Anbietergruppen
- Werbespendings in 6 Mediengattungen
- Verteilung der Werbeausgaben und -motive von 10 Top-Marken auf die Mediengattungen
- Visualisierung der zeitlichen Werbedruckverteilung nach Mediengattungen für 10 Top-Marken
- Positionierungsanalyse Mediennutzung für 10 Top-Werber auf Basis Mediensplit und Jahreszeiten
Untersuchte Anbieter:
BeFa Fenster und Türen, Dekodeck, Fenster Hebel, Fenster Scheithauer, Fensterbau Scheiderer, Fensterversand, Fenster-Welten, Fentec, Finstral, Grand Pol, Gut & Günstig [Fenster], haller, Haustürstudio Steinmann, Heroal, hilzinger, Höfler Fenster, Höhbauer, Hörmann, Internorm, Jeld-Wen, JOSKO Fenster und Türen, KAGEMA, Kneer – Süd, Kuhn, KWK Fensterhandel, Lideko, Lieber.gleich.richtig, Müller Aluminium-Handel, N. Pittner Fenster & Türen, Nagelschmidt Fenster und Rolladen, Nordplast, Novofire, Pistorius Türen + Fensterbau Siersleben, Ruku Tore – Türen, Rusticatio, Schüco, Singold Fenster, Sky-Frame, Solarlux, Sparfenster, Spinneken Metallbau, Steel-Interior, Thomas Frasch Glaserei & Fensterbau, topdoors.de, Triumph, Veka, Velux, Weru, Widuro, Wintech Fenster und 250 weitere Marken
Produktmärkte:
Fenster (auch Dachfenster)
Image
Range
Türen (automatische Türen, Brandschutztüren, Fluchttüren, Schiebetüren, Zimmer-/Haustüren etc.)
Mediengattungen:
Internet (Internetbanner und YouTube-Werbevideos), Out-of-Home, Radio, TV, Zeitschriften, Zeitungen
Ausgewählte Ergebnisse:
Im Werbemarkt für Fenster und Türen ist die Zahl der werbenden Marken in den vergangenen fünf Jahren abgesehen von deutlichen saisonalen Schwankungen kontinuierlich gestiegen. Während zwischen Oktober 2020 und September 2021 im Durchschnitt 117 Marken pro Monat aktiv waren, lag dieser Wert im aktuellen Untersuchungsjahr bereits bei 160. Mit einem Werbevolumen von über 24 Millionen Euro übertrifft die Branche leicht den Ausgangswert von rund 23 Millionen Euro, bleibt jedoch unter dem Höchststand, der vor drei Jahren erreicht wurde. Auffällig ist die starke Verschiebung im Mediensplit: Der TV-Anteil ist von 14 auf 55 Prozent gestiegen und bildet nun das mit Abstand wichtigste Werbemedium, während Internetwerbung im gleichen Zeitraum deutlich an Bedeutung verloren hat. Überraschend ist auch die hohe Werbekonzentration an der Spitze des Marktes, wo die beiden ausgabestärksten Marken bereits mehr als 61 Prozent der gesamten Werbeinvestitionen auf sich vereinen.
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Pressemitteilung
Bis zu 185 Marken werben monatlich für Fenster und Türen
In den vergangenen vier Jahren ist die Zahl der monatlich werbenden Anbieter von Fenstern und Türen kontinuierlich gestiegen und erreichte im Mai mit 185 Marken ihren Höchstwert. Obwohl die Werbeausgaben mit aktuell rund 24 Millionen Euro nur knapp über der Ausgangslage notieren, bleibt die Werbekonzentration an der Spitze sehr hoch.
Esslingen am Neckar, 19. Dezember 2025 – Zwischen Oktober 2024 und September 2025 haben im Jahresmittel 160 Marken Werbung für Fenster und Türen geschaltet. Ihre Anzahl ist bei geringen saisonalen Schwankungen in den vergangenen vier Jahren um rund 37 Prozent gestiegen, ausgehend von 117 Anbietern. In der Monatsbetrachtung nahm die Zahl der aktiven Marken noch stärker zu und wuchs von 92 im Januar 2021 auf 185 im Mai 2025.
Demgegenüber unterliegen die Werbeausgaben stärkeren Schwankungen. Ihren Tiefstwert erreichten sie im Januar 2024 mit lediglich 356 Tausend Euro, während das bisherige Rekordhoch bereits im November 2020 mit rund sechs Millionen Euro verzeichnet wurde. Typischerweise zeigen sich niedrigere Ausgaben in den Monaten Dezember und Januar, während insbesondere Oktober und November durch überdurchschnittliche Investitionen geprägt sind. Im Zwölf-Monats-Zeitraum von Oktober 2024 bis September 2025 summierten sich die Ausgaben auf rund 24 Millionen Euro und lagen damit leicht über dem Ausgangsniveau von knapp 23 Millionen Euro vor vier Jahren.
Auffällig ist zudem die deutliche Verschiebung im Mediensplit zugunsten der TV-Werbung. Während Fernsehen zu Beginn des fünfjährigen Untersuchungszeitraums lediglich einen Anteil von 14 Prozent erreichte, stellt es aktuell mit 55 Prozent den dominierenden Werbekanal dar. Gleichzeitig ist der Internetanteil von 54 auf 17 Prozent zurückgegangen. Außenwerbung und Zeitungen verzeichneten ebenfalls leichte Zuwächse, kommen zusammen jedoch ebenfalls nur auf einen Anteil von 17 Prozent.
Trotz der breiten Anbieterbasis werden die Entwicklungen maßgeblich von wenigen Marken bestimmt. Bereits die drei werbestärksten Anbieter vereinen 65 Prozent der gesamten Werbeausgaben. Zwei davon, Fensterversand und Velux, setzen überwiegend auf TV-Werbung. Drei andere führende Marken verfolgen hingegen eine klar internetbasierte Mediastrategie.
Weitere Ergebnisse aus der Studie finden Sie auf unserem LinkedIn-Kanal.




