Studie Sponsoring Krankenkassen 2019

Die Studie analysiert 690 Sponsoringprojekte der zehn untersuchten, besonders sponsoringaktiven Krankenkassen in den fünf Themenbereichen Bildung, Kultur, Soziales, Sport und Umwelt. Diverse Kennzahlen zum gesellschaftlichen Engagement in der Krankenversicherungsbranche zeigt die Marktstudie differenziert für die zehn Unternehmen auf.

201 Seiten, 3.200 Euro

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Ausgewählte Key Facts:

  • Ø 69 Sponsoringprojekte pro Anbieter
  • rund 80 Prozent der Projekte sind auf der Website des Sponsoringnehmers sichtbar
  • Ø 11,9 Pressemitteilungen pro Anbieter
  • etwa 25 Prozent aller Social Media-Postings zu Sponsoringaktivitäten enthalten Videos

Studiendesign:

  • Methode: Desk Research
  • Quellen: Google, Presse, Social Media, Websites der Versicherer und Sponsoringnehmer
  • Zeitraum: Projekte von April 2018 bis März 2019
  • Berechnungen: Hochrechnung Sponsoringsausgaben, statistische Positionierungsanalyse

Studie in Zahlen:

  • 690 analysierte Sponsoringprojekte
  • 5 Themenbereiche
  • 24 Unterthemen
  • 10 Krankenkassen
  • 3 analysierte
    Social Media Kanäle

Analysierte Anbieter:
AOK PLUS, BARMER, DAK-Gesundheit, HEK (Hanseatische Krankenkasse), HKK (Handelskrankenkasse), IKK Südwest, KKH (Kaufmännische Krankenkasse), Knappschaft (auch Knappschaft Bahn See), LKK (Landwirtschaftliche Krankenkasse), TK (Techniker Krankenkasse)


Short Intro:
Die Themengebiete Gesundheit und Sport werden von den Krankenkassen mit Priorität gefördert. Im Durchschnitt wird nur zu jedem sechsten Projekt eine Pressemitteilung veröffentlicht.

Kontakt:
Uwe Matzner
Tel: +49 (0)711-55090381
E-Mail: uwe.matzner@research-tools.net

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Pressemitteilung

Krankenkassen: Gesundheit und Sport sind die Schwerpunkte im Sponsoring

Die Themengebiete Gesundheit und Sport werden von den Krankenkassen mit Priorität gefördert. Im Durchschnitt wird nur zu jedem sechsten Projekt eine Pressemitteilung veröffentlicht.

Esslingen am Neckar, 01. August 2019 – Der thematische Fokus der Sponsoringaktivitäten liegt bei zehn analysierten Krankenkassen klar auf dem Bereich Gesundheit. Ein zweiter wichtiger Bereich ist das Sportsponsoring, worauf rund 200 Projekte entfallen. Lediglich jedes siebte Projekt entfällt auf die Themengruppen Bildung, Kultur oder Umwelt.

Ein Großteil der Sponsoringaktivitäten entfällt auf Gesundheitsprojekte wie beispielsweise Gesundheitspartnerschaften, Präventionsprojekte, Selbsthilfegruppen. Darunter fallen beispielsweise ein Plakatwettbewerb gegen Komasaufen ebenso wie die bundesweite Aktion ‚Deutschland bewegt sich‘ und das ‚Gesunde Städte-Netzwerk‘. Im Sport entfällt über die Hälfte der Projekte auf Mannschaftssportarten. Letztendlich dienen zahlreiche Sportprojekte wie z.B. Firmenläufe oder Sportturniere ebenfalls der Gesundheit der Bevölkerung und sind damit in unmittelbarem Eigeninteresse der Krankenkassen. 63 Prozent der analysierten Projekte sind regional ausgerichtet, ein gutes Drittel findet auf nationaler Ebene statt. Internationale Projekte gibt es nur wenige.

Gemessen an ihren Marktanteilen verzeichnen AOK PLUS und IKK Südwest eine klar überdurchschnittliche Anzahl an Sponsoringprojekten. Unter den Krankenkassen variieren die Anteile an den fünf Themenschwerpunkte deutlich. So unterstützt die AOK PLUS überproportional viele Sportprojekte, TK und Barmer engagieren sich stärker beim Thema Bildung. Insgesamt zeigen die Krankenkassen in der Periodizität eine längerfristige Ausrichtung. Knapp 90 Prozent der Projekte werden jährlich oder mehrmals gefördert, bei 58 Prozent ist das Engagement gar permanent. Nur etwa jedes zehnte Projekt erfährt einmalige Unterstützung.

Mittels Bildern lässt sich die Stimmung der gesponserten Aktivitäten hervorragend festhalten und einfach transportieren. In den Social Media zählen Fotos zu den beliebtesten visuellen Elementen. Ein Viertel der Beiträge enthält Videos auf Facebook, Twitter oder YouTube. Zusätzlich zu den insgesamt über 300 Postings zeugen rund 119 Pressemitteilungen innerhalb eines Jahres vom gesellschaftlichen Engagement der zehn Anbieter. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass nur jedes sechste Projekt per Pressemitteilung kommuniziert wird. Eine Erwähnung auf der Website des Sponsoringnehmers finden sich bei 78 Prozent der Projekte.