Werbemarktanalyse Sammelobjekte 2021

Geben wir zu viel oder zu wenig für Werbung gemessen an unseren Wettbewerbern aus? Entwickeln sich unsere Werbeausgaben mit oder gegen den Markttrend?

Die Studie gibt Einblick in Trends, Benchmarks und Strategien der Werbung für Sammelobjekte in Deutschland. Sie zeigt quantitative 5-Jahres-Trends für 130 Marken auf und ermöglicht einen unmittelbaren Wettbewerbsvergleich. Für zehn Top-Marken visualisiert neben einer zeitlichen Werbedruckverteilung nach Mediengattungen eine statistische Kommunikationspositionierung auf Basis Jahreszeiten und Mediensplit die Allokation der Budgets. Datenbasis ist die Werbedatenbank des Werbemonitorers AdVision digital, Hamburg.

79 Seiten, 1.600 Euro zzgl. MwSt.

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Ausgewählte Key Facts:

  • Werbevolumen Sammelobjekte: rund 45 Millionen Euro
  • Internet-Werber Nr. 1: Stamp
  • Werbekonzentration der Top 3-Werber: 39%
  • 52 Marken werben im Durchschnitt pro Monat
  • Zeitschriften sind das führende Werbemedium
  • 11 Marken werben mit einem Volumen von mehr als einer Millionen Euro innerhalb der letzten zwölf Monate

Studiendesign:

  • Werbespendings in den Mediengattungen Internet, Radio, TV, Zeitschriften, Zeitungen
  • typische Motivbeispiele
  • Analysezeitraum: Mai 2020 bis April 2021 und zum Vergleich die vier vorangegangenen Jahre
  • Region: Deutschland
  • Berechnungen: Rankings und statistische Korrespondenzanalyse

Studie in Zahlen:

  • Werbeausgaben von 130 Marken im 5-Jahres-Vergleich
  • Datenbasis: tagesaktuelle Erfassung sämtlicher Werbeaktivitäten durch AdVision digital in 102 Tageszeitungen, 1.195 Publikumszeitschriften, 606 Fachzeitschriften, 82 Radio- und 71 Fernsehsendern sowie 2.900 reichweitenstarken Internetseiten
  • Werbespendings in fünf Mediengattungen
  • Verteilung der Werbeausgaben und -motive von 10 Top-Marken auf die Mediengattungen
  • Visualisierung der zeitlichen Werbedruckverteilung nach Mediengattungen für 10 Top-Marken
  • Positionierungsanalyse Mediennutzung für 10 Top-Werber auf Basis Mediensplit und Jahreszeiten

Untersuchte Marken:
Bayerisches Münzkontor, Bibaminis, Block House, Blue Brixx, BOTI, Briefmarken Monster, Briefmarken- und Münzenfachhandel Werner, Briefmarken-Liste, Briefmarkenwelt Geier, BTN Versandhandel, BVA Bundesverwaltungsamt, CITIPOST, ck-modelcars, Deinebriefmarke, Deutsche Goldmünzen-Gesellschaft, Edelmetallhandel Gold wird Bargeld, Elita Modelle, Emporium-Merkator, EuroMint Europäische Münzen und Medaillen, Hachette, Heinrich Arld, Konami, MDM, Meiger, Meister Modellbaumanufaktur, Micky Maus, Mm-Münzen, Modellsport Schweighofer, Moffinis, Momerro Modellbau, Mo-Miniatur Modellbau, Münzenversandhaus Reppa, NordBrief, Numismatik Naumann, Ole Büteröwe, Panini, Panini-Lidl-Koop., Pokémon, Prestige Bullion, Primus, RC Modellbau Jung, Sir Rowland Hill, Stamp, Stamps-Germany, Steingraeber, The Bradford Exchange, topps, Tyrol Phila Falch, Vitrinenschmidt, Walter Eisenbahnen
und 80 weitere Marken

Produktkategorien:
Briefmarken, Figuren, Hefte, Kartenspiele, Miniaturmodelle, Münzen, Puppen, Rangewerbung, Sonstige, Sticker/Album

Mediengattungen:
Internet, Radio, TV, Zeitschriften, Zeitungen

Analyse:
Die werbungtreibenden Anbieter für Sammelobjekte haben im Analysejahr rund 45 Millionen Euro in mediale Kommunikation investiert. Im Durchschnitt werben 52 Marken pro Monat für ihre Produkte, deren Anzahl innerhalb der vergangenen fünf Jahre stark zugenommen hat. Der Produktmarkt Münzen ist der volumenstärkste und weist einen Anteil von 48 Prozent am Gesamtvolumen auf. Anteilig verzeichnet der Produktmarkt Briefmarken mit einem Volumen von rund 7 Millionen Euro den höchsten Wert innerhalb der letzten fünf Jahre. Insgesamt elf Marken haben innerhalb der letzten zwölf Monate mehr als eine Million Euro für die mediale Kommunikation ausgegeben.

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Kontakt:
Uwe Matzner
Tel: +49 (0)711-55090381
E-Mail: uwe.matzner@research-tools.net

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Pressemitteilung

Werbemarkt für Sammelobjekte boomt

In der Branche für Sammelobjekte fließt fast jeder zweite Werbeeuro in die Produktwerbung von Münzen. Auffällig ist eine Zunahme der Briefmarkenwerbung.

Esslingen am Neckar, 18. Juni 2021 – Der Werbemarkt für Sammelobjekte boomt. So hat sowohl die Anzahl werbender Anbieter im Vergleich zu den Vorjahren zugenommen, als auch das Werbevolumen. Letztgenanntes liegt damit bei rund 45 Millionen Euro innerhalb von zwölf Monaten bei durchschnittlich 52 werbenden Anbietern pro Monat.

Der Produktmarkt Münzen ist der volumenstärkste und weist einen Anteil von 48 Prozent am Gesamtwerbevolumen auf. Besonders auffällig zeigt sich der Produktmarkt Briefmarken, der mit einem Volumen von rund sieben Millionen Euro den höchsten Wert innerhalb der letzten fünf Jahre verzeichnet. Auf Platz drei nach Werbevolumen rangiert der Teilmarkt der Miniaturmodelle, wo die Anbieter rund sechs Millionen Euro in die mediale Kommunikation investieren. Andere Teilmärkte wie Figuren, Kartenspiele, Sticker & Alben verfügen über Anteile von vier bis acht Prozent. Die Branche nutzt hauptsächlich die Mediengattungen Internet und Zeitschriften zur Verbreitung der Werbebotschaft. Der Anteil an TV- und Zeitungswerbung liegt zusammen bei 31 Prozent.

Über das ganze Jahr verteilt werben in der Branche rund 140 Anbieter von Sammelobjekten. Elf werbestarke Marken haben innerhalb von zwölf Monaten mehr als eine Million Euro in die mediale Kommunikation investiert, davon verbuchen zehn Marken steigende Spendings im Vergleich zum Vorjahr. Aufsteiger nach Werbevolumina sind unter anderem Bayerisches Münzkontor und der Anbieter Primus.