Marketing-Mix-Analyse Risikolebensversicherung 2020

Bei welchen Marketingmaßnahmen haben wir Lücken? Welche Impulse kann ich aus den Marketingmaßnahmen meiner Wettbewerber ziehen?

Die Studie gibt Einblick in das Marketingverhalten der zehn untersuchten Anbieter von Risikolebensversicherungen in Bezug auf die 4Ps des Marketing: Product, Price, Place, Promotion. Stärken-Schwächen-Analyse und Marketing-Ranking führen sämtliche Ergebnisse zusammen und eine statistische Marketing-Positionierung visualisiert die Ergebnisse.

376 Seiten, 3.600 Euro zzgl. MwSt.

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Ausgewählte Key Facts:

  • Ø 3,4 Risikolebensversicherungen pro Anbieter
  • größte Beitragsspanne: Württembergische
  • Top-Performance Servicecenter: InterRisk
  • beste Präsenz in Vergleichsportalen: Hannoversche
  • Ø 6,8 Pressemeldungen pro Anbieter p.a.
  • Ø 3,9 Postings in Social Media pro Anbieter p.a.

Studiendesign:

  • Methode: Desk Research, Mystery Research
  • Untersuchungszeitraum: bei zeitraumbezogenen Analysen Juni 2019 bis Mai 2020
  • Region: Deutschland
  • Berechnungen: Rankings und statistische Korrespondenzanalyse

Studie in Zahlen:

  • detaillierte Analyse von 10 Anbietern
  • Berücksichtigung von 34 Risikolebensversicherungsprodukten
  • monatliche Beiträge nach zehn Nutzerprofilen
  • 10 Beitragsspannen der monatlichen Beiträge
  • 20 analysierte Vergleichsportale
  • 50 Mystery Calls
  • 50 Mystery Mails
  • Werbeausgaben und Werbemotive in 5 Mediengattungen
  • 4 Social Media Kanäle

Analysierte Anbieter:
Allianz, CosmosDirekt, DELA, Die Stuttgarter, EUROPA, Hannoversche, InterRisk, R+V, Verti, Württembergische

Studieninhalte:
Produkt, Konditionen, Distribution, Kommunikation, Stärken und Schwächen, Marketingranking, Marketingpositionierung

Analyse:
Die zehn analysierten Versicherer offerieren in der Summe 34 Risikolebensversicherungen. Im Bereich Konditionen präsentieren sich sechs der zehn Anbieter in mindestens einem von zehn berechneten Nutzerprofilen als günstigster Versicherer. In Vergleichsportalen ist die Präsenz überaus heterogen: zwei Anbieter sind in weniger als zehn Prozent der analysierten Portale gelistet, zwei Anbieter zeigen eine Top-Präsenz hinsichtlich Anzahl der genutzten Portale sowie der Top 10-Platzierungen. Bei allen Versicherern ist die Antwortqualität des Servicecenters bei Telefonanfragen gut bis sehr gut. Die Hälfte der Anbieter überzeugt zudem bei per Mail eingereichten Anfragen. Über 80 Prozent der Werbeausgaben entfallen auf das Medium TV. Sieben der zehn Versicherer setzen, zumindest teilweise, auf Internetbannerwerbung. Zwei Anbieter sind in den Social Media überaus aktiv. Auf sie entfallen über 90 Prozent der insgesamt 39 Beiträge.

Kontakt:
Matijas Kocijan, Marketinganalytiker
Tel: +49 (0)711-55090382
E-Mail: matijas.kocijan@research-tools.net

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Pressemitteilung

Marketingstudie Risikolebensversicherung: Paid Search wird häufig als Kommunikationsmaßnahme eingesetzt

Durchschnittlich 3,4 Produkte zur Risikolebensversicherung offerieren zehn analysierte Versicherer. Aus dem Kaleidoskop möglicher Marketingmaßnahmen heben sich einige Anbieter mit verstärkten Aktivitäten ab.

Esslingen am Neckar, 03. September 2020 – Die Hälfte der zehn analysierten Risikolebensversicherer bieten alle drei Produkt-kategorien: klassisch, verbunden, Restschuld. Eine Vergleichsanalyse der insgesamt 34 Produkte zeigt 40 verschiedene Produktfeatures. In über 80 Prozent der Produkte findet sich etwa das Feature Erhöhungsoption, nur drei Prozent kommunizieren einen Partnerschutz. Besondere Alleinstellungsmerkmale verzeichnen sechs Versicherer, darunter finden sich spezielle Produkte bei gesundheitlichen Problemen wie beispielsweise für Diabetiker oder Produkte ohne Gesundheitsprüfung.

Bei zehn Nutzerprofilen zahlen die Kunden für den jeweils teuersten monatlichen Beitrag im Schnitt das 1,7-fache des günstigsten. In Relation zu anderen Versicherungsprodukten ist dieser Faktor eher gering. Konkret kann das gleichwohl einen Beitragsunterschied von knapp 150 Euro pro Monat bedeuten, wie beispielsweise im Nutzerprofil eines 45-jährigen Industrie-arbeiters, Raucher, mit einer Versicherungssumme von 250.000 Euro und 25 Jahren Laufzeit. Über alle zehn Profile finden sich im Beitragsvergleich Europa und Hannoversche am häufigsten unter den jeweils drei günstigsten Anbietern.

In der Kommunikation stehen den Versicherern zahlreiche, direkt steuerbare, Marketing-maßnahmen zu Verfügung. Im Bereich der medialen Kommunikation beläuft sich ein Großteil der klassischen Werbeaktivitäten auf niedrige fünf- oder sechsstellige Beträge, die sich in Internetbanner- oder Zeitschriftenwerbung niederschlagen. Hier hebt sich CosmosDirekt ab und schaltet aufwändige TV-Werbung. In Suchmaschinen ergibt sich ein heterogenes Muster bei der organischen Suchergebnislistung zum Thema. Von 50 möglichen Top 10-Platzierungen erreichen die untersuchten Versicherer bei Google nur 14. Zwei der zehn Anbieter weisen keine Platzierungen innerhalb der ersten 100 Ergebnisse auf. Anzeigen in Suchmaschinen werden hingegen relativ häufig prominent eingesetzt. So schalten sieben Versicherer Paid Search zum Suchbegriff Risikolebensversicherung, fast alle deutlich sichtbar platziert.

In den Social Media ist das Thema mit durchschnittlich 3,9 Beiträgen pro Anbieter in Facebook, Instagram, Twitter oder YouTube innerhalb von zwölf Monaten eher ein Randthema. Dabei entfallen auf zwei der Versicherer mehr als 90 Prozent aller relevanten Beiträge, Spezialist Dela ist hier am aktivsten. In der Gesamtschau der vier Marketing-Mix-Bereiche zeigen die zehn untersuchten Anbieter damit ganz unterschiedliche Stärken und Schwächen.